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19. Neunkirchener Krippenweg

vom 28. November 2015 bis 6. Januar 2016

91233 Neunkirchen am Sand im Landkreis Nürnberger Land

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Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen am Sand e.V.

Ziel für Navigationsgeräte:

91233 Neunkirchen, Bahnhofstr. 9

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Eröffnung:                          Freitag, 27. November 2015 um 18.00 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

                                               Zu besichtigen ist der Krippenweg immer ab Samstag nach dem Eröffnungstag.

 

„Immer und überall ist Christus mitten unter uns!“ Diese Aussage spiegelt wider, was das Ansinnen des Neunkirchener Krippenweges ist. Zeitlos und ohne Festlegung von Orten ist das weihnachtliche Geschehen immer aktuell. Christus ist nicht nur geboren für ein bestimmtes Land oder Rasse, sondern für alle Menschen in der Welt. Deshalb wurde bei der Auswahl sehr großer Wert auf Krippen aus aller Welt gelegt. Manche Krippen wurden von Profis, manche aber auch von vielen Menschen aus der Nachbarschaft, privat oder im Krippenbaukurs gebaut.

Die Resonanz des Krippenweges ist mittlerweile riesig, Besucher aus nah und fern kommen herbei, um diesen Rundweg abzugehen. Dieses Jahr sind an 50 Stationen viel mehr als 50 Krippen im Dorf zu besichtigen. Damit ist der Neunkirchener Krippenweg zu einem der größten Krippenrundwege Deutschlands geworden. Der Ort Neunkirchen am Sand mit 2500 Einwohnern liegt 3 km von Lauf a. d. Pegnitz entfernt, an der Autobahn A9 Ausfahrt Lauf/Hersbruck/Neunkirchen am Sand.

 

In der Ortsmitte ist einer der Höhepunkte zu sehen:

(am Treppenaufgang zur katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt)

Es ist die Große Dorfkrippe

 

Dreimal werden Figuren und Tiere verändert oder dazu gestellt.

1. Verkündigung, zu sehen bis 3. Advent

Dem Betrachter wird die Aussagekraft und Dynamik während der

2. Anbetung der Hirten, zu sehen bis 27.12.

Aufstellungszeit deutlich vor Augen geführt

3. Huldigung der Könige, bis 06.01.

 

 

 

Der Weg zum Fest - Ein Krippenweg

 

 

Weihnachtsmärkte in fast allen Gemeinden und Städten: Souvenir, Christbaumschmuck, Leckereien, Krippen, Krippenwege allerorts und Weihnachtstrubel. Darunter verschwindet immer mehr, auch bei Christen, dass der Advent eigentlich eine besinnliche, eine Vorbereitungs- und Fastenzeit auf dem Weg hin zu Weihnachten, zur Geburt des Herrn ist.

 

Krippen-Schauen

Der Überlieferung nach wurde Jesus nach seiner Geburt in eine Krippe gelegt. Weihnachtskrippen haben uns seit der Kindheit begleitet und so kann das Betrachten, das Krippen-Schauen eine Alternative zum vorweihnachtlichen Rummel sein. Der Krippenweg in Neunkirchen am Sand, greift dieses Krippenschauen, auf und will die Menschen wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Krippenschauen nach Weihnachten kennt man in der Alpenregion, doch Krippen als Vorbereitung zu sehen, ist ungewöhnlich.

 

Die Krippen stehen meistens an 50 Plätzen im gesamten Ort. Mehr als zehn bewegliche zwei Meter breite Krippenhäuser wurden gebaut, um unabhängig von Ausstellungsplätzen zu sein. Diese können am Straßenrand, in Gärten, auf freien Plätzen aufgestellt werden. Das Konzept greift. Die teilnehmenden Geschäfte stellen komplette Fenster zur Verfügung, hier kann die Vielfalt der Krippenwelt erstrahlen. Heimatliche, fränkische und alpenländische, orientalische, stilisierte Krippen und vor allem Krippen aus aller Welt werden ausgestellt. Bei einer ein Meter großen Bretterkrippe schuf die die Künstlerin, Erni Popp, Nürnberg, orientalische Figuren mit Kamel anstelle eines Ochsens und Esel. Mit dieser Krippe soll ausgedrückt werden, dass das Geburtsgeschehen für Menschen aller Welt gilt.

 

Jeder Krippenbauer will mit seiner Gestaltung der Krippe, mit seinem Thema, die Betrachter in den Bann ziehen. Diese sollen sich Zeit nehmen, um sich auf die jeweilige Krippendarstellung einlassen und sich mit der Darstellung auseinandersetzen setzen zu können. Jede Krippe hat eine andere ganz persönliche Aussage, die den Blick weitet und Perspektivenwechsel ermöglicht.

 

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Alle sind eingeladen mitzubauen

Der Krippenweg bietet die Auseinandersetzung mit dem biblischen Geschehen. und die ganze Bevölkerung ist eingeladen sich daran zu beteiligen. In der Grundschule fertigt jedes Kind von Beginn des Schuljahres bis zur Eröffnung des Krippenweges am 1. Adventswochenende einen Gegenstand, den es mit dem Krippenweg verbindet. wie eine Kerze, Kugel, Figur. Diese Objekte bilden in einer Gesamtsonderausstellung eine beachtenswerte Station auf dem Krippenweg. Auch die Kindergartenkinder gestalten eine Station, ebenso wie der Kinderhort.

 

Kinder und Erwachsene fühlen sich als Teil des Krippenweges, betrachten andere Stationen intensiver und zerstören vor allem nichts. Das ist vielleicht das Geheimnis, weshalb der Krippenweg von der Bevölkerung angenommen wird: es ist „ihr“ Krippenweg. Viele Bürger können die von ihnen gefertigten Krippen in Privathäusern oder in Krippenhäusern präsentieren, sie identifizieren sich damit. Die Identifikation geht soweit, dass nach dem Tod eines Krippenaufstellers unklar war, ob das vier Meter breite Krippenhaus mit den 1 Meter hohen geschnitzten Figuren des Wendelsteiner Künstlers Norbert Tuffek in Zukunft weiterhin aufgestellt werden kann.

 

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Diese Krippe mit holzgeschnitzten Figuren des ist jedoch ein Höhepunkt des Krippenweges. Der katholische Pfarrer Jürgen Dellermann und Kirchenpfleger Harald Lasser sprangen damals als Helfer ein und gestalten seitdem die drei Wechselszenen „Verkündigung“, „Geburt Christi“ und „Anbetung der Könige“. Sie bauten die Szenen jedoch nicht klassisch auf, sondern hatten ihre eigene Idee, wie man die Menschen zum Nachdenken bringen könne: Josef, dem Zimmermann, waren Bierflaschen zugestanden worden, weil er ein Handwerker ist. Das führte zur konstruktiven Diskussion im Ort. Hier zeigte sich, dass die Krippenbauer wie die Betrachter der Krippenszene offen sind für die Auseinandersetzung, bereit sind, das biblische Geschehen in die heutige Zeit übertragen.

 

Manche Krippen kommen uns exotisch und fremd vor, andere erinnern uns vielleicht an unsere Kindheit. Aber alle Krippenbauer wollen die christliche Botschaft verkünden, ob sie aus Afrika, Asien, Südamerika oder Ozeanien stammen. Sie stellen Szenen der Verkündigung des Engels Gabriel an Maria, Marias Besuch bei ihrer Base Elisabeth, die Geburt Jesu, die Huldigung der Hirten, die Könige vor Herodes nach dem Weg des Neugeborenen fragend, die Anbetung der Könige, die Flucht nach Ägypten da.

 

Lokalkolorit ist auch vertreten: für die „Neunkirchen-Krippe“ töpferte Vereinsmitglied Erni Popp  21 Zentimeter große Figuren, darunter die Persönlichkeiten des Ortes: der Bürgermeister und der Landrat, der katholische und evangelische Pfarrer, die langjährige Mesnerin sowie der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Neunkirchen, der diesen Krippenweg initiiert hatte. Natürlich passt der von der Künstlerin gemalte Hintergrund mit über vier Meter Länge und einem Meter Höhe mit den beiden Ortskirchen treffend zur Krippe.

 

Uns fremde Krippen

Wie präsentieren Christen in Philippinen oder Tansania, England, Polen, Ägypten, Vietnam, Neuguinea in Peru oder Mexico, das Weihnachtsgeschehen? Beispielhaft sind hierfür die Krippendarstellungen aus Papua Neuguinea, die teilweise werden eigens für Neunkirchener Krippenweg geschnitzt wurden. Zur Krippe aus diesem Land mit Figuren in 40 Zentimeter Höhe gehören die Heiligen Familie, ein Schwein, ein Krokodil und ein Opossum. Ochs und Esel sind unbekannt. Schweine sind Symbole des Reichtums und das landestypische Haus wurde wie im Original aus Palmen geflochten. Geschnitzt wurde die Krippe der Einzelfiguren von Steven aus Kurum, Insel Karkar. Er schuf aber auch einen Zyklus mit sechs Reliefbildern vom Geburtszyklus (Verkündigung, Besuch bei Elisabeth, Geburt, Anbetung der Hirten, Anbetung der Könige, Flucht nach Ägypten). Könige sind in diesem Kulturkreis unbekannt, für diese Krippe wurden sie eigens für Neunkirchen nach Zeichnungen geschnitzt.

 

Diese Krippen kommen in Schiffscontainern nach Europa; sie zeugen von der Religiosität des Landes, wo 88 Prozent Christen sind. Sehr gute Kontakte nach Papua Neuguinea hat Mission Eine Welt, Neuendettelsau. Seit 2002 wohnt Barbara Goodyear (früher Neunkirchen am Sand) dort und sie ließ in den vergangenen Jahren mehrere kleinere und größere Krippen schnitzen.

 

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Hinsehen

Ein genaues Hinsehen bei den einzelnen Krippen lohnt immer, denn wer kennt schon Krippen in Flaschen? Heinrich Hausner, der jährlich einen Krippenbaukurs für Laien anbietet, ist als Buddelschiffbauer bekannt. Seine Liebe, Bauwerke in Flaschen zu produzieren, übertrug er auf Weihnachtskrippen und fertigt seit mehreren Jahren extra für den Neunkirchener Krippenweg eine Szene: orientalische Krippe, fränkische Krippe, alpenländische Krippe, zuletzt eine Krippenwerkstatt. Die Krippenstationen sind so vielseitig, dass jede Betrachter seine „Lieblingskrippe“ findet. Wer nach stundenlangem Betrachten noch erlesene Krippenkunst sehen will, besucht die Sonderausstellung in der Kapelle „St. Magdalena“ neben der katholischen Kirche. Jährlich wechseln die Krippenarbeiten, hier zeigen Krippenfachleute ihre besten Werke.

 

Der Krippenweg

Der Krippenweg lädt ein zum Innehalten im vorweihnachtlichen Rummel. Die Besucher müssen sich Zeit nehmen, sich auf den Weg machen, um die Krippen betrachten zu können. Im Gehen und im Verweilen können sie zur Ruhe kommen, sich einstimmen auf das Fest der Geburt Jesu. Sie entdecken Neues und Fremdes, aber auch Altbekanntes. Jede Station, jeder neue Standort gibt einen anderen Blick auf das Geschehen frei und lässt vielleicht Ungewohntes, Ungewöhnliches entdecken. Die Krippenbauer fordern mit ihren Krippen von den Besuchern immer wieder einen Perspektivenwechsel und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben.

 

Machen Sie sich auf den Weg hin zur Krippe und gehen Sie mit Offenheit für das Geschenk Gottes an uns.

 

 

 

Karte des Krippenweges  2015

 

Der Krippenweg kann überall begonnen werden, der beste Weg ist im Uhrzeigersinn ab Station 1

 

 

Krippen-Stationen  2015

 

 

Station

Beschreibung

Scherenschnittkrippe

 

0.

 

Am Ortseingang:    Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem

 

 

 

 

0.

 

Brunnen in der Ortsmitte

 

 

Neu: Komet weist den Weg nach Bethlehem

 

1.

 

Dorf-Wiese, Bahnhofstraße, Glühweinstation und Information. Zentrum Neunkirchen

 

 

Mittelmeer-Krippe

 

2.

 

Dorf-Wiese, Bahnhofstraße. Zentrum

 

 

Große Bretterkrippe

 

3.

 

 

Schreibwaren Vogel, Bahnhofstr. 11

 

Neu: Transparentbild Geburtsszene

 

4.

 

Schaufenster Sparkasse, Bahnhofstr. 9

 

Zwei Flaschenkrippen

Neu: italienische Krippe

 

5.

 

Krippenhaus Gasthaus Bachmeyer,     

Griechische Spezialitäten, Hauptstraße 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu: Wurzelkrippe

 

 

 

6.

 

Krippe in der Kirchengasse, Frau Ibler

 

 

Großfiguren: Herbergssuche

 

 

7.

 

 

Dorfkrippe vor Pfarrkirche, Hauptstraße

 

 

Dorfkrippe mit 1 m großen Holzfiguren in 3 Wechselszenen:

Verkündigung/Geburt/Anbetung

 

8.

 

Kath. Pfarrkirche, Hauptstr. 8

 

 

Kirchenkrippe

 

9.

 

Kapelle St. Magdalena (neben der Katholischen Kirche)

 

 

Neu: Sonderausstellung 

 

 

 

10.

 

Scheune Schuster, Speikerner Straße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krippen mit Persönlichkeiten  aus Neunkirchen

 

11.

 

Kapelle Landwirt Britting, Speikerner Str. 12

 

 

Fränkische Krippe

 

12.

 

Am Feuerlöschteich, Speikerner Str. 12

 

 

Neu: Hirtenstall

 

13.

 

Weihnachtspyramide, Speikerner Straße

 

Neu. Weihnachtspyramide

 

 

 

 

 

 

 

14.

 

 

 

 

 

 

Garten Landwirt Schuster, Speikerner Str. 13

 

 

Neu: 3 Könige und 3 Schafe in der naiven Scherenschnittkrippe

 

 

 

15.

 

Haus für Kinder „Sonnenschein“  Schulstr. 24

 

 

Getöpferte Krippe

 

16.

 

Krippenhaus ASB-Kinderhort, Schulstr. 22

 

 

Neu: Krippenfiguren aus Sperrholz Vergrößerung der Krippenszene

 

17.

 

Eingangsbereich Volksschule Neunkirchen, Schulstr. 22

 

 

Neu: moderne Fotokrippe

 

18.

 

Glasvorbau Volksschule Neunkirchen, Schulstr. 22

 

 

Neu: Orientalische Krippe

 

 

 

 

 

19.

 

 

 

 

 

Glühweinstation Semlinger Schulstr. 20

 

Krippe aus Peru

 

 

20.

 

Krippenhaus Wischniowski, Schulstr. 10

 

 

 

 

 

 

 

 

Krippe aus Tansania

 

 

21.

 

Garten Pittner, Lenzenbühlweg 15

 

 

Höhlenkrippe

 

22.

 

An der Terrasse Gratz, Lenzenbühlweg 2

 

 

Alpenländische Krippe

 

23.

 

Krippenhaus Seniorenhof Lämmerzahlstift

 

 

Alpenländische Krippe

 

24.

 

Seniorenhof Lämmerzahlstift, Bahnhofstr. 81

 

 

Große Fränkische Krippe mit Tracht

 

 

 

 

 

 

25.

 

 

 

 

 

 

Krippenhaus Britting, Bahnhofstr. 73

 

 

Neu: Peruanische Krippe

 

26.

 

 

Bahnhof

 

 

 

 

 

 

 

Neu: Bretterkrippe

 

 

 

 

 

 

27.

 

 

 

 

 

 

Krippenhaus Vorgarten Familie Noè, Bahnhofstr. 63

 

Willow-Tree Krippe

 

 

 

28.

 

Krippenhaus Leidecker, Bahnhofstraße

 

 

Hl. Familie aus Ton

 

 

 

 

 

 

29.

 

 

 

 

 

 

Krippenhaus Jochum, Bahnhofstr. 8

 

 

Neu: Krippe aus Papua Neuguinea

 

 

 

30.

 

Schaufenster Kalchreuther Bäcker, Bahnhofstr. 33

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marzipankrippe

 

31.

 

Schaufenster ehemalige Apotheke, Bahnhofstr. 33

 

 

Neu:- geschnitzte alpenländische Krippe
- Fichtelgebirgskrippe

- Egli-Figuren: Könige mit Kamel

 

 

32.

 

Schaufenster Katha’s Frisurenzauber, Bahnhofstr. 29

 

 

Wurzelkrippe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33.

 

Schaufenster Raiffeisenbank, Bahnhofstr. 29

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 Szenen rund um die Geburt

Reliefs aus Papua Neuguinea

 

34.

 

Krippe am Bach, Erlenstraße

 

 

Reliefgruppe Hl. Drei Könige

 

35.

 

Krippe am Gartentor Staar, Erlenstr. 6

 

 

Neu: Alpenländische Hauskrippe

 

 

36.

 

Krippenhaus Massage Pfister, Erlenstr. 9

 

 

Neu: Australische Krippe

 

37.

 

An der Terrasse bei Ponto, Erlenstraße 11

 

 

Alpenländische Krippe

 

38.

 

Schaufenster Peithner, Erlenstr. 13

 

 

Neu: Alpenländische Krippe

 

39.

 

Schaufenster Neumeier, Erlenstr. 15

 

 

Neu: Alpenländische Krippe

 

40.

 

Schaufenster Kleine Blumenecke, Schäferweg 2

 

 

Weihnachtspyramide

 

41.

 

Vorgarten Preißler, Schäferweg 6

 

 

Metallreliefkrippe

 

42.

 

Vorgarten, Frühmeßholzstr. 38

 

 

Rindenkrippe

 

 

 

 

 

 

43.

 

 

 

 

 

 

Krippenhaus an den Blöcken, Frühmessholzstr. 4

 

 

Krippe aus Ägypten

 

 

44.

 

Ev. Christuskirche (mehrere Krippen), Frühmeßholzstr. 1

 

Ostheimer Krippe

 

 

a) Hummelfiguren-Krippe

b) Ostheimer Krippe

 

45.

 

Fenster des evangelischen Gemeindesaals

 

Weihnachtsfenster

Kleinkrippen

 

 

46.

 

Schaufenster Sommer, Sandstr. 14

                                              

 

Scherenschnittkrippen

Moderne Krippe

 

47.

 

Gartenhaus Kurz Sandstraße

 

 

Betonkrippe

 

48.

 

Krippenhaus Ecke Hauptstraße/Sandstraße

 

 

Neu: Herbergsuche (orientalisch)

 

49.

 

Krippenhaus Fußweg Hauptstraße

 

 

Lappenkrippe

 

 

 

 

 

 

 

50.

 

 

 

 

 

 

Rathaus, Hirtenweg 2

 

 

Neu: Papierkrippe               

 

 

51.

 

Weg zum Kroderhof

 

 

Bretterkrippe Hl. Drei Könige

 

52.

 

Kroderhof, Heuchlinger Str. 4

 

Farblich gefasste Betonkrippe

 

 

53.

 

Ausstellungsraum Büttner, Hauptstr. 1-3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu: Klöppelkrippen

 

 

Krippenbilder aus Papua Neuguinea

 

                          

Verkündigung                                                             Flucht nach Ägypten

 

 

Es sind vier Parkplätze vorhanden (Hinweisschilder am Ortseingang)

Parken auf der Dorfwiese, Station 1
Parken an der Katholischen Kirche, Speikerner Straße
Parken an der Schule
Parken am Bahnhof

Krippenwegpläne liegen aus:

 

- Station 1 (Bahnhofstraße 9, gegenüber Sparkasse)

- Station 8 (Kath. Pfarrkirche, Hauptstraße 8)

- Am Parkplatz der katholischen Kirche, Speikerner Straße

- Station 19 (Semlinger, Schulstraße 20)

- Station 44 (evangelische Christuskirche. Frühmeßholzstraße 1)

 

Öffnungszeit des Weges:      Die einzelnen Stationen sind täglich von Samstag, 28. November 2015 bis 6. Januar 2016 zu besichtigen.
Ausnahme: Magdalenen-Kapelle mit Sonderausstellung.
Diese ist geöffnet von 13.00 bis 17.00 Uhr an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen, sowie täglich zwischen Weihnachten und Hl. Dreikönig.

Führungen :                            Jeden Sonn- und Feiertag um 15.00 Uhr ab Ortszentrum Dorfwiese, Bahnhofstraße, Glühweinstation und Info, Zentrum, Station 1.
Am Heiligen Abend um 13.00 Uhr Kinderführung.
Gruppenführungen sind jederzeit möglich Tel. 09123 75640 (Semlinger).

Kinderquiz:                              "Wer findet die blauen Sterne?", die bei einzelnen Krippen versteckt sind. Zettelabgabe in der Magdalenenkapelle oder in der Schulstraße 20.  
Für die Sieger gibt es Preise.

Malwettbewerb:                    Kinder sind eingeladen, Krippenbilder zu malen.

Krippenverkauf:                     Verschiedene kleine Krippen aus Peru, Mexico, Israel und anderen Ländern sind in der Magdalenenkapelle käuflich zu erwerben.

Tipp:                                         Besonders reizvoll ist ein Rundgang am Abend, wenn die Stationen stimmungsvoll erleuchtet sind.

 

Toiletten:                                Neben der Magdalenenkapelle Nr. 9

                                               und im Seniorenhof Lämmerzahlstift Nr. 23

 

 

Auch in diesem Jahr gibt es Essen und den Ausschank von heißen Getränken auf der Dorf-Wiese (Station 1, Bahnhofstraße) an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.

An allen Adventssonntagen gibt es hier um 17.00 Uhr eine besinnliche Feier.

 

Ab dem 2. Adventswochenende ist eine DVD mit Fotos und einer Meditation mit musikalischer Untermalung aller Krippen zum Preis von 8,00 €  erhältlich.

 

 

Geschichte

Erstmals gab es den Neunkirchener Krippenweg 1997 (12 Stationen), er entwickelte sich über 19, 26, 31, 36, 40, 44, zu 51 Stationen mit verschiedenen Szenen rund um die Geburt Christi. Im Einzelnen sind dies: die Verkündigung, Herbergssuche, Geburt Christi, Anbetung der Hirten und Weisen. Ein wesentliches Merkmal ist die jährliche Verbesserung der Qualität des Neunkirchener Krippenweges. Es lohnt ein mehrmaliger Besuch, denn es gibt immer wieder neue Szenen und Landschaften sowie Details bei Figuren zu entdecken. Außerdem wird sehr viel Wert auf wechselnde Krippen gelegt. Heuer sind mehr als die Hälfte aller Stationen neu.

Große Dorfkrippe (sh. Anfang)

Ein großes-Krippenhaus ist in der Ortsmitte von Neunkirchen am Aufgang zur katholischen Kirche von der Staatsstraße aus zu sehen. Es ist der Blickfang des Krippenweges.
Im Jahr 2003 wurde das Haus mit einem enormen Arbeitsaufwand von ca. 800 Arbeitsstunden gebaut.
Einschließlich des Dachüberstandes weist das Haus die Außenmaße 5 mal 3 Meter und eine Höhe von 3,5 Meter aus.

Nach mehreren Modellen und Zeichnungen entschied man sich für das heutige Haus. Es sollte ein fränkisches Haus werden. Und dann begannen schon die Vorarbeiten, die alle ehrenamtlich und ohne Bezahlung durchgeführt wurden: der spätere Standort des Hauses musste festgelegt und eingemessen werden, genaue Detailpläne wurden erstellt. Schreinermeister Robert Reichel erstellte die Bauzeichnungen und Materialliste, kaufte Holz und Beschläge, machte Termine, half beim Aufbauen. Die Schreinermeister Klaus Gutzeit und Hermann Brückner begannen in ihrer Werkstatt in Speikern mit dem Bau. In wochenlanger Arbeit erstellten sie im Schweiße ihres Angesichts und einigen Kreuzschmerzen das Fachwerkhaus und richteten es im Museum Fränkische Hopfenscheune in Speikern, unter Mitwirkung von Eduard Siegel, auf. Der Giebel passte nur ganz knapp in die Scheune. Alle Teile wurden so gefertigt, dass das Gebäude schnell und leicht in Einzelteile zerlegt werden kann. An einigen Tagen wurde bis spät in die Nacht gearbeitet, auch samstags gab es keine Ruhepause. Heinrich Hausner gestaltete in der Zwischenzeit die Fassade und er half mit beim Aufbau, seine Frau war ebenfalls eingespannt. Rudolf Dorn nahm zum Schluss den Pinsel und gab dem Holz die Farbe und den Schutz.

Im Haus mit den Innenmaßen 4 mal 2 Meter ist genügend Platz für die 1 Meter großen handgeschnitzten Figuren, die vom Wendelsteiner Künstler Norbert Tuffek geschnitzt wurden. Der Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen hatte innerhalb von vier Jahren Maria, Josef und das Jesuskind, drei Hirten und ein Schaf, die Hl. Drei Könige, sowie heuer zwei weitere Schafe und den Verkündigungsengel angeschafft. Die Kosten sind nicht gering, aber dafür wird ein Meisterwerk präsentiert. Angezogen wurden alle Figuren von Gerlinde Hofmann-Stingl. Die Kulissen und die Gestaltung stammen von Robert Reichel.



Besonders  sehenswert:

Zuerst natürlich die „Große Dorfkrippe“, die wir am Anfang schon vorgestellt haben,

 

dann die   Sonderausstellung   in der Kapelle St. Magdalena neben der katholischen Kirche

 

und die
Große Fränkische
Krippe im Foyer des Seniorenstiftes, Bahnhofstr. 81

Die große fränkische Krippe zählt zu den besonderen Krippen des Krippenweges. In den Jahre 1999 bis 2001 wurden die zahlreichen Figuren angezogen und bemalt. Gerade die liebevolle Arbeit zeigt sich an den einzelnen Details: hier die Bauersleute, dort die Musikspieler. Die Krippe wurde als fränkischer Dreiseitenhof konzipiert. Die Häuser wurden alle von Krippenbauer Karl Eger, Neunkirchen, in unzähligen Arbeitsstunden gefertigt. Jedes Jahr wurde ein Gebäude zusätzlich aufgestellt oder es kommt ein Detail hinzu.

          

Besonders erfreulich ist die Mitwirkung der gesamten Bevölkerung des Ortes am Krippenweg. So werden Christbäume, Zweige zum Schmücken zur Verfügung gestellt.     
Es werden Krippen zum Ausstellen und Plätze zur Präsentation von Krippen angeboten.

Franz Semlinger, 1. Vorstand

 

Bildergalerie aus den Vorjahren

 

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