15. Neunkirchener
Krippenweg
vom 26. November 2011 bis 8. Januar 2012
91233 Neunkirchen im Landkreis Nürnberger Land

Heimat-
und Geschichtsverein Neunkirchen am Sand e.V.
Ziel
für Navigationsgeräte:
91233 Neunkirchen, Bahnhofstr. 9
Eröffnungstermin: Freitag, 25. November 2011 um 18.00 Uhr in der katholischen
Pfarrkirche ‚Mariä Himmelfahrt‘ in Neunkirchen am Sand
„Immer und überall ist Christus mitten unter
uns…“, dieser Satz spiegelt das Ansinnen des Neunkirchener
Krippenweges. Zeitlos und ohne Festlegung von Orten ist das weihnachtliche
Geschehen immer aktuell. Nicht nur für Deutsche ist Christus geboren,
sondern für Menschen in aller Welt. Deshalb wurde bei der Auswahl der
Krippen großer Wert auf Krippen aus aller Welt gelegt. Krippen wurden von
Profis, aber von vielen Menschen Ihrer Nachbarschaft privat oder im
Krippenbaukurs gebaut.
Die
Resonanz des Krippenweges ist mittlerweile riesig, Besucher aus nah und fern
kommen, diesen Rundweg abzugehen. Dieses Jahr sind an 50 Stationen fast 100
Krippen im Dorf zu besichtigen. Damit ist der Neunkirchener Krippenweg zu einem
der größten Krippenrundwege Deutschlands geworden. Der Ort
Neunkirchen am Sand mit 2500 Einwohnern liegt 3 km von Lauf a. d. Pegnitz
entfernt, an der Autobahn A9 Ausfahrt Lauf/Hersbruck.
In der Ortsmitte steht das Prunkstück des Neunkirchener Krippenweges
Große Dorfkrippe Nr. 8: Die Krippe wird dreimal neu
gestaltet
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1.
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2.
Anbetung der Hirten, zu sehen bis 27.12.11 |
3.
Huldigung der Könige, bis 9.1.2012 |
Plan und Liste der Krippenstationen
Der Krippenweg kann überall
begonnen werden, der beste Weg ist im Uhrzeigersinn.
Parkplätze sind vier vorhanden
Parken auf der Munkerwiese
(Station 1)
Parken an der Katholischen Kirche (Speikerner Straße)
Parken an der Schule
Parken am Bahnhof.
PLAN
2011

Krippenweg-Stationen 2011
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Am Ortseingang:
Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem |
Neu:
Scherenschnittkrippe |
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1. |
Munker-Wiese,
Bahnhofstraße, Glühweinstation und Info, Zentrum Neunkirchen |
Jerusalem Krippe |
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2. |
Munker-Wiese,
Bahnhofstraße, Zentrum |
Bretterkrippe |
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3. |
Schreibwaren Vogel, Bahnhofstraße 11 |
Neu: Scherenschnittkrippe |
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4. |
Schaufenster Sparkasse, Bahnhofstraße 9 |
Neu: -1.
Flaschenkrippe Weihnachtsmarkt, 2. orientalische Krippe, 3.
alpenländische Krippe |
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5. |
Krippenhaus Raumausstattung Burzlauer,
Hauptstraße 4 |
Klöppelkrippe Umfangreicher Text über
die Erstellung weiter unten; |
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6. |
Krippenhaus Böhmisch-fränkisches Gasthaus,
Hauptstraße 6 |
Neu: Filzkrippe |
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7. |
Krippe in der Kirchengasse, Frau Ibler
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Großfiguren: Herbergssuche |
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8. |
Dorfkrippe vor Pfarrkirche, Hauptstraße |
Dorfkrippe mit 1 Meter Holzfiguren mit 3 Wechselszenen |
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9. |
Kath. Pfarrkirche, Hauptstraße 8 |
orientalische Krippe mit 5 Wechselszenen |
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10. |
Magdalenenkapelle
(neben der Katholischen Kirche) |
Neu: Sonderausstellung: Oberpfälzer
Krippen |
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11. |
Kirchenmauer Familie Hasenest, Speikerner Straße Nr. 6
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Neu: Holzkrippe |
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12. |
Scheune Schuster, Speikerner
Straße |
Aramäische
Krippe |
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13. |
Schaufenster Musik Leipold, Rollhofener
Weg |
Neu:
Alpenländische Krippe |
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14. |
Kapelle Landwirt Britting, Speikerner Str. Nr. 12 |
Fränkische Krippe |
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15. |
Garten Landwirt Schuster, Speikerner
Straße 13 |
Große Scherenschnittkrippe |
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16. |
Kindergarten Neunkirchen, Schulstraße 24 |
Krippe aus Zeitungspapier und Papprollen |
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17. |
Eingangsbereich Volksschule Neunkirchen, Schulstraße 22 |
Neu: Klassenarbeiten
zur Weihnachtszeit mit Krippe |
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18. |
Glasvorbau
Volksschule Neunkirchen, Schulstraße 22 |
Neu:
Landschaftskrippe |
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19. |
Glühweinstation Semlinger
Schulstraße 20 |
Krippe aus Papua Neuguinea |
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20. |
Krippenhaus Gramann, Schulstraße
12 |
Krippe aus
Peru |
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21. |
Garten Pittner, Lenzenbühlweg
15 |
Höhlenkrippe |
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22. |
Auf der Terrasse Gratz, Lenzenbühlweg 2 |
2 alpenländische Krippen |
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23. |
Krippenhaus Seniorenhof Lämmerzahlstift |
Neu:
Alpenländische Krippe |
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24. |
Seniorenhof Lämmerzahlstift, Bahnhofstraße 81 |
Große Fränkische Krippe mit Tracht |
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25. |
Krippenhaus Britting,
Bahnhofstraße 73 |
Neu: orientalische
Krippe
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26. |
Krippenhaus Pfarrwiese, Bahnhofstraße |
Blechkrippe aus Philippinen |
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27. |
Schaufenster Riedel & Botzki,
Bahnhofstraße |
Neu: Krippe aus Peru |
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28. |
Krippenhaus Leidecker, Bahnhofstraße |
Neu:
alpenländische Krippe |
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29. |
Schaufenster Kalchreuther Bäcker,
Bahnhofstraße 33 |
Kinderkrippe |
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30. |
Schaufenster Residenz-Apotheke, Bahnhofstraße 33 |
Die Weisen vor Herodes |
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31. |
Lebensmittel Mevlana,
Bahnhofstraße 31 |
Neu: Kinderfenster der
evangelischen Jungschar |
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32. |
Schaufenster Raiffeisenbank, Bahnhofstraße 29 |
Neunkirchenkrippe aus Tonfiguren |
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33. |
Krippe am
Gartentor Staar, Erlenstraße 6 |
Neu: Krippe aus China |
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34. |
Kosmetik Rockstroh, Erlenstraße 3 |
Neu: Farbige
Sperrholzkrippe |
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35. |
Immobilien Rockstroh, Erlenstraße 3 |
Neu: Heide-Krippe |
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36. |
Krippenhaus Massage Pfister, Erlenstraße 9 |
Neu: Diverse
Kleinkrippen |
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37. |
Schaufenster Peithner,
Erlenstraße 13, |
Neu: geschnitzte naive
Krippe |
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38. |
Schaufenster Kleine Blumenecke, Schäferweg 2 |
Schneekrippe |
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39. |
Vorgarten, Frühmeßholzstraße
38 |
Ländliche Krippe |
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40. |
Krippenhaus an den Blöcken, Frühmessholzstraße 4 |
Krippe aus Äthiopien |
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41. |
Ev. Christuskirche (mehrere Krippen), Frühmeßholzstraße
1 a) |
a) Hummelfiguren-Krippe b) Ostheimer
Krippe c) Baumstammkrippe d) Blick auf das Hirtenfeld |
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42. |
Fenster des evangelischen Gemeindesaals |
Neu:
Weihnachtsfenster: Menschen |
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43. |
Schaufenster Sommer, Sandstraße 14 |
Neu: -
zeitgenössische Krippe - Krippenbild aus Papua Neuguinea
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44. |
Gartenhaus Kurz Sandstraße |
Verkündigung mit Großfiguren |
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45. |
Krippenhaus Ecke Hauptstraße/Sandstraße |
Neu: Waldkrippe |
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46. |
Krippenhaus Fußweg Hauptstraße |
Neu: Krippe aus
Mallorca |
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47. |
Rathaus, Hirtenweg 2 |
Neu: Nürnberger
Christkindlesmarkt |
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48. |
Weihnachtshaus Zach, Heuchlinger Str.
1 |
Weihnachtsgemälde |
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49. |
Geschenkladen La Cigale, Heuchlinger Straße 2 |
Neu: Papierkrippe |
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50. |
Kroderhof,
Heuchlinger Straße 4 |
lebensgroße Figuren aus Heu und Stroh |
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51. |
Ausstellungsraum Büttner, Hauptstraße 1-3 |
Neu: Heilige Familie
aus Ton |
Toiletten:
Neben
der Magdalenenkapelle Nr. 10
und
im Seniorenhof Lämmerzahlstift Nr. 24
Auch dieses Jahr gibt es Essen und den Ausschank von heißen
Getränken auf der Munker-Wiese (Station 1,
Bahnhofstraße) an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.
An allen Adventssonntagen gibt es hier um 17.00 Uhr eine
besinnliche Feier.
Krippenwegpläne liegen an den Parkplätzen und in den Geschäften aus
Öffnungszeit des
Weges: Der Weg ist vom
26. November 2011 bis 8. Januar 2012 aufgebaut. Die einzelnen Stationen sind
während der gesamten Wochen jeden Tag zu sehen.
Ausnahme: die Magdalenen-Kapelle
mit der Sonderausstellung. Diese ist geöffnet von
13.00 bis 17.00 Uhr an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen, sowie
täglich zwischen Weihnachten und Hl. Dreikönig.
Führungen : Jeden Sonn- und Feiertag um 15.00 Uhr ab Ortszentrum Munkerwiese, Bahnhofstraße, Glühweinstation und Info, Zentrum, Station 1, am Hl. Abend um 13.00Uhr Kinderführung. Gruppenführungen sind jederzeit möglich Tel. 09123 75640 (Semlinger).
Kinderquiz: "Wer findet die blauen
Sterne?", die an einzelnen Krippen versteckt sind. Zettelabgaben
in der Magdalenenkapelle oder in der Schulstraße 20.
Für die Sieger gibt es Preise.
Malwettbewerb: Kinder sind eingeladen, Krippenbilder zu malen.
Krippenverkauf: Verschiedene kleine Krippen aus Peru, Mexico, Israel und anderen Ländern sind in der Magdalenenkapelle käuflich zu erwerben.
Tipp: Besonders reizvoll ist ein Rundgang am Abend, wenn die Stationen stimmungsvoll erleuchtet sind.
Geschichte
Erstmals
gab es den Neunkirchener Krippenweg 1997 (12 Stationen), er entwickelte sich
über 19, 26, 31, 36, 40, 44, zu 51 Stationen mit verschiedenen Szenen rund
um die Geburt Christi. Im Einzelnen sind dies: die Verkündigung,
Herbergssuche, Geburt Christi, Anbetung der Hirten und Weisen. Ein wesentliches
Merkmal ist die jährliche Verbesserung der Qualität des Neunkirchener
Krippenweges. Es lohnt ein mehrmaliger Besuch, denn es gibt immer wieder neue
Szenen und Landschaften sowie Details bei Figuren zu entdecken. Außerdem
wird sehr viel Wert auf wechselnde Krippen gelegt. Heuer sind mehr als die
Hälfte aller Stationen neu.
Große Dorfkrippe Nr. 8
Ein großes-Krippenhaus ist in der Ortsmitte von Neunkirchen
am Aufgang zur katholischen Kirche von der Staatsstraße aus zu sehen. Es
ist der Blickfang des Krippenweges.
Im Jahr 2003 wurde das Haus mit einem enormen Arbeitsaufwand von ca. 800
Arbeitsstunden gebaut.
Einschließlich des Dachüberstandes weist das Haus die
Außenmaße 5 mal 3 Meter und eine Höhe von 3,5 Meter aus.
Nach mehreren Modellen und Zeichnungen entschied man sich für
das heutige Haus. Es sollte ein fränkisches Haus werden. Und dann begannen
schon die Vorarbeiten, die alle ehrenamtlich und ohne Bezahlung
durchgeführt wurden: der spätere Standort des Hauses musste
festgelegt und eingemessen werden, genaue Detailpläne wurden erstellt.
Schreinermeister Robert Reichel erstellte die Bauzeichnungen und Materialliste,
kaufte Holz und Beschläge, machte Termine, half beim Aufbauen. Die
Schreinermeister Klaus Gutzeit und Hermann Brückner begannen in ihrer
Werkstatt in Speikern mit dem Bau. In wochenlanger Arbeit erstellten sie im
Schweiße ihres Angesichts und einigen Kreuzschmerzen das Fachwerkhaus und
richteten es im Museum Fränkische Hopfenscheune in Speikern, unter
Mitwirkung von Eduard Siegel, auf. Der Giebel passte nur ganz knapp in die
Scheune. Alle Teile wurden so gefertigt, dass das Gebäude schnell und
leicht in Einzelteile zerlegt werden kann. An einigen Tagen wurde bis spät
in die Nacht gearbeitet, auch samstags gab es keine Ruhepause. Heinrich Hausner
gestaltete in der Zwischenzeit die Fassade und er half mit beim Aufbau, seine
Frau war ebenfalls eingespannt. Rudolf Dorn nahm zum Schluss den Pinsel und gab
dem Holz die Farbe und den Schutz.
Im Haus mit den Innenmaßen 4
mal 2 Meter ist genügend Platz für die 1 Meter großen
handgeschnitzten Figuren, die vom Wendelsteiner Künstler Norbert Tuffek
geschnitzt wurden. Der Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen hatte innerhalb
von vier Jahren Maria, Josef und das Jesuskind, drei Hirten und ein Schaf, die
Hl. Drei Könige, sowie heuer zwei weitere Schafe und den
Verkündigungsengel angeschafft. Die Kosten sind nicht gering, aber
dafür wird ein Meisterwerk präsentiert. Angezogen wurden alle Figuren
von Gerlinde Hofmann-Stingl. Die Kulissen und die Gestaltung stammen von Robert
Reichel.
Einige Highlights des Krippenweges
Station
10: Sonderausstellung in der Kapelle St. Magdalena neben der
kath. Kirche
Neu: Krippen aus der Oberpfalz
Krippe
1
Titel:
Heilige
Nacht

Szene:
Die
Darstellung zeigt die Geburt Christi in einem Bauernhof in der Oberpfalz. (Ausschnitt)
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde 1999 von Siegfried Prüll,
anlässlich der Weihnachtsausstellung im alten Brauhaus in Kastl 1999/2000, gebaut. Ausrichter der Ausstellung war unser
unvergesslicher Krippenfreund und Heimatmuseumsbesitzer, Herr Franz Weiß.
Als
Motiv für das Hauptgebäude der Krippendarstellung diente das
Heimatmuseum der Ortschaft Kastl im Lautrachtal. Die Nebengebäude wurden frei entworfen
und angefügt.
Figuren:
15
cm Holzgliederfiguren der Firma Kreutz aus Gröbenzell. Bekleidet wurden
die Figuren von meiner Frau Annemarie Prüll.
Krippe
2
Titel:
Weihnachten
im „Altmannschen Schlössel“
(Almenhof)
Szene:
Die
Darstellung zeigt die Geburt Christi im mittelalterlichen Rittergut in der
Stadt Burglengenfeld.
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde 2004 von Siegfried Prüll,
anlässlich der Krippenausstellung im Oberpfälzer Volkskundemuseum in
Burglengenfeld, angefertigt.
Figuren:
15
cm handgeschnitzte und gefasste Holzfiguren der Firma Eibl Nittenau,
erworben 1995.
Krippe
3
Titel:
Es
ist uns ein Kind geboren!

Szene: Heimatliche
Krippe, mit Oberpfälzer Stallmotiv, in einer Waldlandschaft in Szene
gesetzt. Das Arrangement eröffnet uns den Einblick in einen typischen
Oberpfälzer Stall, wobei die Rückseite sowie die linke
Stallinnenseite aus Mauerwerk gestaltet sind. Alle übrigen
Gebäudeteile bestehen aus Holz. Besonderes Merkmal hierbei ist das Fehlen
des Giebelvorsprungs am Oberpfälzer Stall, der durch das raue Klima und
starken Wind in der Oberpfalz, im Gegensatz zum alpenländischen Stall,
nicht üblich war. Bemerkenswert ist ferner die architektonische Anordnung
im Inneren des Gebäudes, welche eine bühnenartige Aufstellung aller
Figuren erlaubt, so dass fast alle Figuren von Vorne oder seitlich zu sehen
sind.
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde von Siegfried Prüll 1991 gefertigt.
Figuren:
20
cm Holzgliederfiguren der Firma Kreutz aus Gröbenzell. Bekleidet wurden
die Figuren von meiner Frau Annemarie Prüll.
Krippe
4
Titel:
Oberpfälzer
Weihnacht
Szene:
Die
Darstellung zeigt eine Bauerngehöft der Oberpfalz
in einer Schneelandschaft. Im Vordergrund steht hierbei das typische
kleinbäuerliche Anwesen der Region, mit allen seinen Ausstrahlungen wie
etwa Armut, Kargheit oder Vereinsamung auf den Weilern.
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde 2009 für die große Krippenausstellung des
Krippenvereins in Regensburg von Siegfried Prüll
gebaut.
Figuren:
Die
Figuren 16 cm aus Lindenholz wurden von Johannes Großmann aus Rothenburg
ob der Tauber handgeschnitzt und gefasst.
Krippe
5
Titel:
Maria
Verkündigung im historischen Dollingersaal,
Regensburg

Szene: Die Darstellung
versucht den Augenblick der Verkündigung, durch den Erzengel Gabriel, an
Marien einzufangen (Lukas 1,26-38). Maria in Ihrer Lektüre vertieft,
schreckt über die Botschaft hoch:
„Sei
gegrüßt, du Begnadete!
Der Herr ist mit
dir!“
(Lukas 1,28)
Bauten
und Gestaltung:
Die
Kastenkrippe entstand anlässlich der Krippenausstellung an Weihnachen 2005 im Historischen Museum der Stadt
Regensburg. Sie wurde von Matthias Prüll
geschaffen.
Die
Szene wurde in den Festsaal des sog. „Dollingerhauses“
(erbaut um 1270) der gleichnamigen Regensburger Patrizierfamilie verlegt.
Die
figürliche Ausschmückung des Saales, mit Relief- und annähernd
Vollplastischen Stukaturplastiken, geht auf das
historische „Dollingerlied“, eine
Regensburger Stadtsage, welche auf geschichtliche Ereignisse des 10
Jahrhunderts wurzelt, zurück. Sie berichtet von dem ewigen Zweikampf
zwischen Gut und Böse, hier Symbolisiert durch den christlichen Ritter
Hans Dollinger und den heidnischen, teuflischen Ritter Craco.
Links
neben der Turnierszene ist die Figur des Kaiser Heinrich I. (Regierungszeit
919-936) zu sehen und zu ihrer Rechten die Figur des heiligen Oswald, welcher
im hohen Mittelalter in Regensburg eine große Verehrung genoss.
Das
Dollingerhaus wurde 1889 abgebrochen, dabei wurden
alle original Plastiken, ausgenommen die Figur des heiligen Oswald,
zerstört.
Heute
befindet sich der, aus dem Abbruch teilen wieder zusammengesetzte Saal sowie
dessen Plastiken (Kopien), in einem Anbau an das „Alte Rathaus“ in
Regensburg, der ursprüngliche Zustand (Position der Tür- und
Fensteröffnungen) konnten leider nicht wieder hergestellt werden.
Figuren:
Die
beiden Figuren, ca. 14 cm groß, wurden vom Erbauer eigenhändig
modelliert und farbig mittels Künstleracrylfarbe gefasst. Zu der
Figurendarstellung bleibt abschließend noch zu bemerken dass die Figur
der Erzengels Gabriel dem Engel des „Englischen Grußes“,
welcher von Veit Stoß 1517 geschaffen wurde, nachempfunden ist.
Krippe
6
Titel:
Anbetung
der Könige in der Klosterruine Gnadenberg

Szene:
Eingebettet in die schneebedeckte Ruine des Klosters Gnadenberg (Landkreis
Neumarkt in der Oberpfalz), ist die Anbetung des Christuskindes durch die
heiligen drei Könige zu bestaunen. Die Darstellung besticht durch die
einzigartige Architektur der Klosterruine, mit ihren wuchtigen Mauern, erbaut
aus ockerfarbenen Sandstein und ihren außergewöhnlichen dreiteiligen
Fensteröffnungen, sowie dem umlaufenden Gewölbeansatz. Kontrastiert
wird die Ruinendarstellung durch die Einbettung in die bläulich
schimmernde Schneelandschaft und den durch die Fensteröffnungen
schimmernden, zum Teil durch schneebedeckte Bäume verdeckten, Nachthimmel.
Bauten
und Gestaltung:
Bei
dieser Kastenkrippe handelt es sich um einen kompletten Neubau, der bereits
2009 bei der großen Krippenausstellung des Vereins in Regensburger gezeigten
Darstellung „Stille Nacht“ in der Klosterruine in Gnadenberg.
Damals handelte es sich noch ausschließlich um eine Darstellung der
Geburt Christi.
Der
Neubau entstand anlässlich des 15.Neunkirchener Krippenwegs 2011 (Erbauer:
Matthias Prüll).
Als
Kulisse für das geschehen dient das Kloster Gnadenberg, welches durch den
Pfalzgrafen Johann I. von Neumarkt und seiner Gemahlin Katharina, Tochter des
Herzog Wratislaw VII von Pommern, im Jahre 1420
gestiftet wurde. Es stellt das einzige Kloster des Brigittenordens im
süddeutschen Raum dar.
Da
Katharina ihre Jugend in einem Kloster des Brigittenordens, in Schweden,
verbracht hatte und eine große Zuneigung zu diesen Orden entwickelte, kam
der Orden auch in die Oberpfalz.
Der
Klosterbau wurde nach den Bauvorschriften der Ordensstifterin der heiligen
Brigitta errichtet, was den Bau so einzigartig macht.
Figuren:
Die
Figuren sind ca. 20 cm groß und farbig gefasst. Sie stammen aus einer
Südtiroler Manufaktur und sind dem Stiele der Spätgotik, also dem
ausgehenden Mittelalter, zuzuordnen. Auffällig ist hierbei dass die Figur
der Gottesmutter der Maria des Altars von Veit Stoß, im Jahre 1523
geschaffen, nachempfunden ist. Das Original ist im Dom von Bamberg zu
betrachten.
Krippe
7
Titel:
Stille
Nacht
Szene:
Dargestellt
ist die Geburt Christi in einer alpenländischen
Stall.
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde 1995, nach eigenem Entwurf, von Siegfried Prüll
geschaffen.
Figuren:
Die
Figuren sind holzgeschnitzt, 11 cm groß und gefasst. Die Figuren stammen
von der Firma Goebel, ergänzt wurden sie durch einige Polyresin
Figuren.
Krippe
8
Titel:
Anbetung
der Könige

Szene: Bayerische
Barockrippe in Form einer einsamen Waldkapelle.
Bauten
und Gestaltung:
Die
Krippe wurde 1997 von Siegfried Prüll gebaut.
Figuren:
Figuren
in Größe von 15 cm aus Polyresin
Aussteller
Familie Prüll
93133
Burglengenfeld
Tel.:
(0941) 80391
Siegfried Prüll (56
Jahre)
Mitglied
des Krippenvereins Regensburg
Beruf:
Elektromeister
Annemarie Prüll (55
Jahre)
Beruf:
Bankkauffrau
Matthias
Prüll (Sohn) (31 Jahre)
Mitglied
des Krippenvereins Regensburg
Beruf:
Dipl. Ingenieur (FH) Verfahrenstechnik
Station Nr. 24, Große
Fränkische Krippe
Die große fränkische
Krippe zählt zu den besonderen Krippen des Krippenweges. In den Jahre 1999
bis 2001 wurden die zahlreichen Figuren angezogen und bemalt. Gerade die
liebevolle Arbeit zeigt sich an den einzelnen Details: hier die Bauersleute,
dort die Musikspieler. Die Krippe wurde als fränkischer Dreiseitenhof
konzipiert. Die Häuser wurden alle von Krippenbauer Karl Eger,
Neunkirchen, in unzähligen Arbeitsstunden gefertigt. Jedes Jahr wurde ein
Gebäude zusätzlich aufgestellt oder es kommt ein Detail hinzu.

Krippe aus Heu Nr. 50
Zu den Keimzellen des Krippenweges
gehört die Geburtsdarstellung aus Naturmaterial im landwirtschaftlichen
Anwesen Kroder. In den ersten Jahren wurden Maria, Josef und das Jesuskind aus
Stroh gebunden und im Kartoffelkeller aufgestellt, im vorletzten Jahr wurde Heu
verwendet und die Figuren im ehemaligen Backofen aufgebaut. Diese Krippe
gehört besonders am Abend zu den stimmungsvollsten des Weges.

Besonders erfreulich ist die
Mitwirkung der gesamten Bevölkerung des Ortes am Krippenweg. So werden
Christbäume, Zweige zum Schmücken zur Verfügung gestellt.
Krippen werden zum Ausstellen angeboten, Plätze zur
Krippenpräsentation bereit gehalten.
Franz Semlinger, 1. Vorstand
Krippenweg-Galerie
|
Die 2 Meter hohe Krippe im Scherenschnitt-Stil ist nicht nur tagsüber ein Hingucker … |
… bei Dunkelheit ist sie romantisch; ohne Schnee, aber mit freilaufenden Hühnern davor ist sie reizend. |
Ausgesägt: Krippe in der
Glühweinstation 2 |
|
Krippe aus Papua Neuguinea |
Aus Äthiopien |
Krippenblock aus Tansania |
|
Extra für Kinder: Krippe aus Lego-Steinen |
Passend dazu: von Kindern gefertigt in einem Workshop 2009 |
Besonderheit: eine geklöppelte Krippe (70 cm lang; ca. 350 Arbeitsstunden) |
|
Klöppelstern Oktober 2011 Hobbys kosten sehr viel Zeit,
doch meist im überschaubaren Rahmen. Kaum vorstellbar ist jedoch, was
Frau Gisela Selzer aus Lauf mit der Herstellung eines 70 Zentimeter langen
Klöppelsterns leistete: 350 Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um das
einmalige Kunstwerk den Besuchern des Neunkirchener
Krippenweges zu zeigen. Unter dem Thema „Die
Heiligen Drei Könige haben das Kindlein sicher gefunden, denn der Stern
zeigt ihnen den Weg“ will sie die Weihnachtsgeschichte anschaulich
darstellen. Dafür klöppelte sie nicht nur die heilige Familie,
sondern auch die drei heiligen Könige sowie zwei Schäfer, einen
Engel, Schafe, zwei Zypressen, ein Kamel; alle sind in einem Kometenschweif
eingebunden. Der Kometenschweif besteht aus einem eingenähten
vergoldeten Metallrahmen. Für das Klöppeln verwendet man verschiedene
Garne: Seidengarn, Leinengarn, Glitzergarn oder Goldfäden. Während
Klöppeln normalerweise mit einer Garnfarbe geschieht,
wurden hier die Figuren unterschiedlich farbig gestaltete, d.h. ein farbiges
Garn musste in das andere farbige Garn übergehen. An einer Figur sind
Gesicht, Haare, Bart, Gewand oder Krone in anderen Farben geklöppelt.
Schon bei der Gestaltung muss man wissen, wie die Farben ineinander
übergehen. So hat z.B. das Kamel alleine fünf Farbschattierungen,
um Flächen nicht tot erscheinen zu lassen, sondern die Figuren sollen
möglichst natürlich aussehen. Schon als
Kind hat sie die Klöppelspitze fasziniert. Seit 17 Jahren hat sie sich
dem Kunsthandwerk „Klöppeln“ verschrieben. Dieses etwa
über 500 Jahre alte Kunsthandwerk zierte schon die Kleidung von
Königen und Kaisern. An der Pracht und Größe der Spitze
konnte man seinen Stand in der Gesellschaft erkennen. Es gab schon Zeiten in
denen die geklöppelte Spitze in Gold aufgewogen wurde. Die Kunst des
„Drehen und Kreuzen“ von Fäden überrascht immer wieder
in ihrer Vielfältigkeit. Gisela Selzer klärt über die
verschiedenen Techniken auf: Leinenschlag (dichtes Muster), Halbschlag
(lockeres Muster) und Ganzschlag. Gisela
Selzer arbeitet nicht gern mit Hammer, Säge und Bohrmaschine, dafür
schon seit 17 Jahren mit Klöppelgarn. Sie ist vertraut mit
Mailänder Spitzen, Torchon (Art der Spitze),
Brügger Blumenwerk (Technik). Sie fertigt Motive speziell für
Weihnachten, Ostern, Kommunion und Konfirmation. Diverses wie Kreuze und
andere Motive auf Anfrage oder eigenem Gestaltungswillen. Seit 13 Jahren
leitet sie einen monatlichen Stammtisch, bei dem sich 25 Klöpplerinnen
und 6 Kinder einfinden. Sie führt ihre Kunst auch beim Laufer
Ferienprogramm vor und arbeite im Rahmen der Fördergemeinschaft FAN an
der Grundschule Neunkirchen,
Nachwuchssorgen gibt es nicht. Im Rahmen
ihrer Kunstwerke kam ihr die Idee, eine Klöppelkrippe für den Neunkirchener Krippenweg zu gestalten. Inspiriert wurde
Frau Selzer zu dieser Krippe durch einen Klöppelbrief in einer Fachzeitschrift.
Zunächst klöppelte sie eine kleine Krippe mit weißem Garn, im
Jahr 2010 wagte sie sich an einem heißen Sommertag erstmals an den
großen Stern mit Schweif in Farbe, ein wahres Meisterwerk entstand. |
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In der evangelischen Christuskirche sind einige Krippen zu sehen. Hier
eine mit Hummelsteiner Figuren … |
… und hier eine Ostheimer Krippe |
Krippenhaus an der Hauptstraße: Krippe aus Mallorca |
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Bild-Krippe |
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